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|  | |  |  |  |  | Herbstwanderung 2008 |
|  |  | |  |  | Seitenanfang |  |  |  |  |  | Ausflug in die Ortenau 2008 |
 |  | Vom 03. auf den 04. Oktober unternahm der Chor seinen Jahresausflug, der die Sänger in die Ortenau führte. Fritz Deininger hatte das Programm auf die Beine gestellt und ausgezeichnet vorbereitet. Erstes Etappenziel war die Festungsanlage „Fort Mutzig“im Elsaß. Bei einer informativen Führung durch die unterirdischen Anlagen wurden einem die gigantischen Ausmaße dieses zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbauten und für die damaligen Verhältnisse hochmodernen Komplexes zunächst nicht bewußt. Erst, als alle wieder ans Tageslicht gekommen waren, und die Führerin erzählte, daß man soeben erst 10% der Gesamtanlage erlaufen habe, bekam man einen Eindruck von der Größe der Festung, die sich auf über 250 Hektar erstreckt. Nach kurzer Weiterfahrt verbrachte man den Nachmittag in Straßburg, wo man in einem Café oder bei einem Bummel durch die Altstadt unsere elsäßischen Nachbarn kennenlernte. Leider verzögerte sich die Abfahrt aus Straßburg etwas, da einer der Sänger mit seiner Frau "abhanden" gekommen war. Er war nach nach einem Cafe-Besuch in die falsche Richtung gelaufen. Beim Überqueren der Ill meinte er, wieder auf dem Rückweg zu sein, vergaß aber, daß Straßburgs Altstadt von 2 Flußarmen umströmt wird. So fand er sich schließlich beim Bahnhof wieder, wo er aufgrund der großen Distanz zum Treffpunkt eine Fahrt mit einem französischen Taxifaher unternahm, der die beiden wohlbehalten zur wartenden Sängerschar brachte. Am späten Nachmittag bezogen die Sänger ihr Quartier in Kehl-Kork. Nach dem Abendessen fuhr man dann nach Freistett in den „Ku(ltur)-Stall“. Hier empfing uns der Nachtwächter und Besitzer Martin Schütt in seinem zu einem Kulturtreff umgebauten Bauernhaus. Er hatte eigens für uns den Kabarettisten Jörg Kräuter engagiert, der mit seinen Liedern und Texten sowohl zum Lachen und Nachdenken anregte. Zum Ende des Abends entließ uns der Nachtwächter wieder auf den Weg ins Hotel. Am nächsten Morgen steuerten wir Sasbach an. Der Besitzer des Betonwerks Bürkle hatte extra für uns die Fertigung von Betonfertigteilen in seinem hochautomatisierten Werk anlaufen lassen, um bei einer Führung interessante Details zu erfahren. Empfangen wurden wir im werkseigenen Empfangs- und Seminargebäude „Base“, wo wir durch einen Cateringservice bewirtet wurden und bei einem Einführungsvideo erste Informationen erhielten. Besondere Attraktion war der „schwimmende Keller“. Danach fuhr der Chorbus nach Seebach, wo man entlang eines Bachlaufs zum Freilichtmuseum „Vollmer´s Mühle“ wanderte. Hier erwartete uns der Wirt schon. Bei zünftiger Musik mußten wir uns zunächst unser „Brot“ verdienen, indem wir reihum das Butterfass bearbeiteten. Danach schmausten alle in der urigen Mühle bei deftigen Speisen und Getränken. Zwischendurch wurden vom Müller Informationen zur Geschichte und Technik der Mühle erzählt. Wer wollte, konnte auch mal „spinnen“. Das das gar nicht so einfach ist, merkte man schnell, wenn man die Wolle am Spinnrad bearbeitete. Auch Kienspäne konnten hergestellt werden. Auf dem Rückweg gab es noch einen feuchtfröhlichen Zwischenhalt am Schnapsbrunnen. Selbstgebranntes wartete hier auf die Geniesser. Zum Abschluß dieses schönen Ausflugs fand man sich in der Mattenmühle zum gemeinsamen Abendessen ein.
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|  |  | |  |  | Seitenanfang |  |  |  |  |  | Dresden 2006 |
 |  | Ausflug nach Dresden
Auf große Fahrt ging es an Pfingsten 2006. Nach einer schönen Fahrt quer durch Deutschland, zünftige Pausen eingeschlossen, kamen wir am späten Nachmittag beim Hotel in Dresden an. Von hier aus unternahmen wir verschiedene Ausflüge und Besichtigungen. Gleich nach der Ankunft starteten wir durch, um den Meißner Dom zu besuchen. Nach fachkundiger Führung hatten wir die einmalige Gelegenheit, die herrliche Akustik des Kirchenraums mit unseren Liedern zu erspüren. Der anstrengende Tag wurde im "Domkeller" mit einem zünftigen Abendessen und stilechten Anekdoten, erzählt vom Wirt, beendet. Weitere Höhepunkte der Reise waren eine Wanderung zum Prebischtor in der tschechischen Republik, nur einen Katzensprung hinter der Grenze gelegen. Von dort hatt man einen herrlichen Blick auf das Elbsandsteingebirge. In Dresden selbst gab es natürlich jede Menge zu entdecken: Allem voran stand ein Besuch in der Frauenkirche. Für alle ein eindrucksvolles Erlebnis, besonders, wenn man sich mit der Geschichte des Wiederaufbaus eingehender befasst hat. Das Konzert des Kreuzchors in der Kreuzkirche war ebenfalls unvergesslich. Der Pfarrer unserer Gemeinde, Ulrich Henke, ehemals selbst Kruzianer, ist in Dresden aufgewachsen und fungierte als unser Reiseleiter. Von seinem Erfahrungsschatz haben wir reichlich mitgenommen. Einige Sänger besuchten eine Konzertaufführung in der Semperoper, andere unternahmen eine Fahrt mit einem der historischen Schaufelraddampfer. Zwinger, grünes Gewölbe, Fürstenzug, Hofkirche, Brühlsche Terassen..., schier endlos könnte man die Höhepunkte dieser Reise fort führen. Darum verging die Zeit auch viel zu schnell, bis man die Heimfahrt wieder antreten musste. Der Zeitplan ließ es zu, daß man unterwegs noch einen Abstecher ins Grenzmuseum von Mödlareuth machen konnte. Hier konnte man die Trennung eines Dorfes in Ost und West quasi hautnah nachempfinden. Zunächst in einer Filmvorführung, anschließend im Freilichtmuseum beim Gang durch die Grenzanlagen. Müde, aber glücklich kam der Chor schließlich wieder im Eggenertal an.
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